Tim Behrendt über die Arbeit bei TenneT

Auszubildender | Industriekaufmann | Lehrte

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte haben Sie an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

Bei zweieinhalbjähriger Ausbildung hat man fünf Schulblöcke mit jeweils sechs Wochen Unterricht. Der Unterricht ist auf zwölf Lernfelder aufgeteilt, in denen Themen zu Steuerung und Kontrolle, Wirtschafts-, Sozial- und Geschäftsprozessen erarbeitet werden. Dazu kommen die Fächer Deutsch, Englisch und Politik.

Wie war Ihre betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

Zu Beginn wurde ich in einigen technische Abteilungen eingesetzt, um einen Einblick ins Tagesgeschäft zu bekommen und die technische Seite des Unternehmens kennen zu lernen. Anschließend kam ich für einen Zeitraum von jeweils sechs bis zehn Wochen in die kaufmännischen Bereiche, wie die Materialwirtschaft, das Rechnungswesen und Controlling oder auch die Personalabteilung.

In welche Projektarbeiten waren Sie bei TenneT eingebunden?

p2f: "Power to the future" ist ein Projekt, bei dem die Auszubildenden an unterschiedlichen Schulen Bewerbungstrainings für Schüler anbieten. So werden den Schülern viele Tipps mit auf den Weg gegeben, und sie werden gut auf ihre spätere Bewerbung vorbereitet.Planspiel Playbizz: Bei diesem Projekt müssen sich verschiedene Teams als Unternehmen auf einem Markt beweisen und den größtmöglichen Gewinn erwirtschaften.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Für alle Auszubildenden werden Excel-Schulungen angeboten. Im letzten Ausbildungsjahr finden zudem Prüfungsvorbereitungswochen statt. So werden alle Auszubildenden zusätzlich auf die anstehenden Prüfungen vorbereitet.

Was waren die "Highlights" Ihrer Ausbildungszeit?

Die Einführungswoche bietet direkt zu Beginn der Ausbildung Momente, die man nicht mehr vergessen wird. Neben lustigen Spielen und gemütlichen Abenden in der Kellerbar wurde diese Woche zu einem persönlichen Highlight. Gerne erinnere ich mich auch an die Azubi-Besprechungen in Würzburg. Dort werden Referate zu unterschiedlichen Themen von Auszubildenden vorgetragen und die Projekte auf den neusten Stand gebracht. Abgeschlossen wird der Tag durch eine Englisch-Diskussionsrunde. Zu meinen Highlights gehören natürlich die Azubi-Fahrten, bei der sich jedes Jahr alle kaufmännischen und technischen Auszubildenden wiedersehen und sich austauschen können.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in diesem Ausbildungsberuf mitbringen?

Um seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, sollte man zuverlässig sein. Die Offenheit gegenüber den Kollegen spielt auch eine wichtige Rolle. Interesse und Engagement sind neben Spaß an der Arbeit mit einem PC auch Voraussetzungen.

Wie ging es nach Ihrer Ausbildung für Sie weiter?

Ein Jahr befristete Übernahme in die Abteilung Rechnungswesen und Controlling, zuständig im BereichAnlagenbuchhaltung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

TenneT bietet interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten an, die auf die jeweiligen Stellen zugeschnitten sind.

Ein abschließendes Statement...?

Durch die Ausbildung habe ich mich nicht nur fachlich weiterentwickelt, sondern auch persönlich. Man lernt mit schwierigen Situationen umzugehen und wird in das tägliche Arbeitsleben integriert.