Torben Schnell

(Industriekaufmann am Standort Lehrte, Ausbildungsende Januar 2020)

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte hast du an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

In der Berufsschule ist der Unterricht in verschiedene auf den Ausbildungsberuf bezogene Lernfelder gegliedert. Diese beinhalten dann beispielsweise Themen, wie Beschaffung, Personalwesen oder Rechnungswesen. Außerdem werden in den Lernfeldern auch allgemeine Kenntnisse zur Ausbildung und zu gesamtwirtschaftlichen Themen vermittelt. Daneben gibt es dann auch noch allgemeinbildende Fächer, wie Deutsch und Englisch, in denen jedoch ebenfalls thematisch auf den Berufsalltag einge-gangen wird.

Wie war deine betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

Die betriebliche Ausbildung bei TenneT umfasst einen Durchlauf von vielen Abteilungen. Dazu gehören, wie bei den Lernfeldern in der Berufsschule, beispielsweise die Themen Beschaffung, Controlling, Per-sonalwesen und Rechnungswesen. Zudem konnte ich jedoch auch Einblicke in die vielen verschiede-nen technischen Bereiche des Unternehmens gewinnen, wodurch man das Unternehmen insgesamt besser kennenlernt.

In welche Projektarbeiten warst du bei TenneT eingebunden?

Zum einen bin ich während der Ausbildung mit verschiedenen technischen Projekten in Berührung ge-kommen. Zum anderen habe ich jedoch in vielen Abteilungen auch eigene kleine Projektarbeiten be-kommen, an denen ich arbeiten durfte.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Neben der Ausbildung finden bei TenneT verschiedene Projekte statt. Zum einen handelt es sich dabei um sogenannte Corporate Responsibility Projekte, bei denen wir zum Beispiel energiewirtschaftlichen Unterricht und Bewerbungstrainings an Schulen in der Region durchführen. Ebenfalls interessant ist ein Wirtschaftsplanspiel, an dem wir als Team teilnehmen. Dabei werden verschiedene Entscheidungen in einem fiktiven Produktionsunternehmen von uns getroffen, was die Zusammenhänge eines solchen Unternehmens noch einmal verdeutlicht. Bei unseren regelmäßigen Azubi-Besprechungen konnten wir vor allem unsere Präsentationstechnik verbessern, was für die mündliche Prüfung entscheidend ist. Auch auf die schriftliche Prüfung wurden wir durch mehrere Trainings perfekt vorbereitet.

Was waren die "Highlights" deiner Ausbildungszeit?

Als meine persönlichen Highlights würde ich vor allem die zwei Veranstaltungen in Goslar bezeichnen. Die Einführungswoche war der erste wirkliche Kontakt mit der Ausbildung und das erste Treffen aller neuen Auszubildenden, wodurch diese auf jeden Fall besonders im Gedächtnis bleibt. Gegen Ende der Ausbildung fand dann eine weitere Veranstaltung in Goslar statt, bei der dann vor allem unsere Entwick-lung während der Ausbildung im Vordergrund stand.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in deinem speziellen Ausbildungsberuf mitbrin-gen?

Um die Ausbildung zum Industriekaufmann zu machen, sollte man meiner Meinung nach ein Interesse an verschiedenen Unternehmensabläufen und die Offenheit, sich in verschiedene Themen einzuarbei-ten, mitbringen. Außerdem sollte man Zahlen gegenüber nicht komplett abgeneigt sein.

Wie ging es nach deiner Ausbildung für dich weiter?

Nach meiner Ausbildung werde ich im Einkauf als operativer Einkäufer übernommen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

Neben den normalen regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen, die jeder Mitarbeiter bei TenneT erhält, gibt es auch verschiedene Möglichkeiten, um sich persönlich weiterzubilden. Beispielweise gibt es die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung, wenn man sich nach der Ausbildung für eine Fortbildung zum Fachwirt oder für ein weiterführendes Studium entscheidet.

Ein abschließendes Statement...?

Abschließend kann ich nur sagen, dass sich die Ausbildung für mich auf jeden Fall gelohnt hat. Neben den Standard-Ausbildungsinhalten eines Industriekaufmanns erfährt man auch viel Einblick zur eigentli-chen Tätigkeit eines Übertragungsnetzbetreibers und wird in jeder Phase der Ausbildung bestmöglich unterstützt.