Laura Hasberg

(Auszubildende am Standort Lehrte, Ausbildungsende Januar 2021)

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte hast du an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

In der Berufsschule sind die Inhalte in unterschiedliche Lernfelder gegliedert. Diese beinhalten dann verschiedene Themen wie Personalwesen, Beschaffung und Rechnungswesen, aber auch volkswirt-schaftliche Themen. Dazu gibt es auch die allgemeinen Fächer Deutsch, Englisch und Politik, in denen man ausbildungsbezogene Themen wie Geschäftsbriefe, rechtliche Grundlagen und Geschäftsspra-chen behandelt.

Wie war deine betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

In dem betrieblichen Teil der Ausbildung bei TenneT lernt man verschiedene Abteilungen wie z. B. den Einkauf, die Personalabteilung und die Buchhaltung kennen und darf dort viele Einblicke sammeln und die Kollegen mit Aufgaben unterstützen.

In welche Projektarbeiten warst du bei TenneT eingebunden?

Projektarbeiten haben sich in den verschiedenen Abteilungen ganz unterschiedlich gestaltet. In Einsät-zen in technischen Abteilungen hat man einen Einblick in die ganze Projektplanung bekommen, durfte mit den Kollegen auf die Baustellen fahren und hatte Kontakt mit verschiedenen Dienstleistern. In kaufmännischen Abteilungen habe ich direkt an Projekten mitarbeiten können und das gelernte Wissen aus der Berufsschule anwenden können.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Neben dem normalen Ausbildungsplan gibt es verschiedene weitere Angebote. Zum einen die regelmä-ßig stattfindenden Azubi-Besprechungen, in denen man sich austauschen kann, aber auch seine Prä-sentationstechnik mittels eigens erstellter Präsentationen verbessert. Dies dient neben der allgemeinen Verbesserung seiner Fähigkeiten auch als optimale Vorbereitung auf die mündliche Prüfung. Zudem bekommt man die federführende Leitung von Azubi-Projekten übertragen. Das können die TenneT-Bewerbungstrainings an Schulen in der Umgebung sein oder die Leitung des Wirtschaftsplanspiels der TenneT-Azubis.

Was waren die "Highlights" deiner Ausbildungszeit?

Mit der Goslar-Einführungswoche hatte ich einen tollen Start in die Ausbildung und in das Berufsleben. Es war super, vor den Einsätzen im Betrieb und der Berufsschule TenneT als Unternehmen mit den Ausbildern, Betriebsrat und Mit-Azubis kennenzulernen. Man konnte alle verbliebenen Fragen klären, womit keine Angst sondern nur noch Vorfreude auf den ersten Arbeitstag im Betrieb geblieben sind. Außerdem hat das Programm sehr viel Spaß gemacht.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in deinem speziellen Ausbildungsberuf mitbringen?

Der Ausbildungsberuf Industriekaufmann/-frau ist sehr vielseitig, und man lernt in der Ausbildung viele verschiedene Tätigkeiten kennen. Wichtig sind Kommunikationsfähigkeit und logisches Denken. Wichti-ger noch sind für mich aber die Neugier ständig neue Dinge zu lernen und für alle Bereiche und Aufga-ben offen zu sein.

Wie ging es nach deiner Ausbildung für dich weiter?

Nach meiner Ausbildung bin ich im Team Learning & Development im Personalbereich übernommen worden.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

Natürlich gibt es regelmäßig Weiterbildungsmaßnahmen, die alle Mitarbeiter bei TenneT betreffen. Dar-über hinaus gibt es die Möglichkeit eine finanzielle Unterstützung von TenneT zu bekommen, wenn man sich nach der Ausbildung z. B. für eine Fortbildung zum Fachwirt entscheidet oder für ein weiterführen-des Studium.

Ein abschließendes Statement...?

Für mich war die Ausbildung bei TenneT die absolut richtige Entscheidung. Ich habe unglaublich viel gelernt und mich natürlich fachlich, aber auch persönlich weiterentwickelt. TenneT hat eine sehr span-nende Aufgabe, und ich bin froh mit meinen Kollegen nun daran mitzuwirken.