Daniel Huber

(Elektroniker für Betriebstechnik im Ausbildungszentrum Pfaffenhofen a. d. Ilm, Ausbildungsende Januar 2020)

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte hast du an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

In der Schule gab es ein großes Spektrum an Themen, wie Normen der Elektrotechnik, Elektroinstallati-on, Regelungstechnik, Automatisierungstechnik sowie die "normalen" Fächer Sozialkunde, Deutsch Englisch und Religion. Der Unterricht ist wie in der Realschule aufgebaut. Jeden Tag werden verschie-dene Fächer unterrichtet, die pro Schulstunde 45 Minuten lang sind. Es können jederzeit Stegreifauf-gaben geschrieben werden, und Schulaufgaben werden angekündigt.

Wie war deine betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

Meine Ausbildung war hauptsächlich in Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern). Dort fanden Kurse wie Mess-kurs, Lötkurs, Elektrotechnik etc. statt. Außerdem wurde ich in den Umspannwerken in verschiedenen Standorten eingesetzt.

In welche Projektarbeiten warst du bei TenneT eingebunden?

Ich baute Ladestationen für Elektroautos.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

TenneT bietet Azubi-Fahrten, Sportprogramme, Betriebsfeste, Seminare, Prüfungsvorbereitung, Kinder-betreuung, TenneT Academy (E-Learning) und eine Art Praktikum bei den Firmen Elektro Gerlitz und Omexon, welche dir weitere technische Kenntnisse vermitteln. Für neue Azubis findet eine Einführungs-woche in Goslar mit teambildenden Aufgaben statt.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in deinem speziellen Ausbildungsberuf mitbrin-gen?

Die Voraussetzungen sind Flexibilität, Lernbereitschaft, Interesse an der Elektrotechnik, Grundkenntnis-se der Physik und der Mathematik, handwerkliches Geschick sowie sorgfältiges und genaues Arbeiten.

Wie ging es nach deiner Ausbildung für dich weiter?

Derzeit arbeite ich als Facharbeiter im Bereich Umspannwerke und bilde mich mit dem internen Qualifi-zierungsprogramm zum Netzwerker weiter.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

Meister (Industrie und Handwerk), Techniker, Qualifizierungsprogramm, TenneT Academy (E-Learning), berufsbegleitende Studiengänge, Seminare.

Ein abschließendes Statement...?

Meiner Meinung nach ist die Ausbildung sehr abwechslungsreich, umfangreich und lehrreich. In den verschiedenen Abteilungen lernte ich ein großes Spektrum der Elektrotechnik (von Schutztechnik über Freileitung bis hinzu der Primärtechnik in den Umspannwerken) kennen. Auf die Prüfung wird man sehr gut vorbereitet. Deswegen würde ich mit Freude diesen Weg der Ausbildung nochmal durchlaufen wol-len.