Annika Voltmer

(Auszubildende am Standort Lehrte, Ausbildungsende Januar 2022)

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte hast du an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

Ich bin auf die Friedrich-List-Schule in Hildesheim gegangen und hatte dort Blockunterricht. Pro Ausbil-dungsjahr hatte ich zwei Schulblöcke, die jeweils ca. sechs bis sieben Wochen gedauert haben. Im Un-terricht hatten wir sogenannte Lernfelder (eins bis dreizehn), die sich über die Ausbildungsjahre verteilt haben und allgemeinbildende Fächer (Deutsch, Englisch und Politik). In den Lernfeldern wurden uns kaufmännische Inhalte, wie Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Kommunikation, Reiseorga-nisation, Einkaufsthemen oder Personalthemen vermittelt.

Wie war deine betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

In meiner betrieblichen Ausbildung habe ich verschiedene Abteilungen durchlaufen und hatte etwa vier bis acht Wochen einen Einsatz in den Abteilungen. In jeder Abteilung gibt es einen Ausbildungsbeauf-tragten, der für die Azubis zuständig ist und dafür sorgt, dass wir nicht nur Aufgaben erhalten und mit-arbeiten, sondern auch vermittelt bekommen was die übergeordneten Tätigkeiten der Abteilung sind. Abgesehen von den großen kaufmännischen Abteilungen (Einkauf, Personal und Buchhaltung) sind wir auch bei den technischen Abteilungen in der Teamassistenz eingesetzt und bekommen dort auch einen kleinen Einblick in den technischen Teil von TenneT und können so das große Ganze besser verste-hen.

In welche Projektarbeiten warst du bei TenneT eingebunden?

Ich hatte während meiner Ausbildung viele ausbildungsbegleitende Projekte. Zum Beispiel gibt es das „power to the future“-Projekt, für das ich mit einer anderen Auszubildenden allein verantwortlich war. Wir durften Schulen besuchen und dort ein Bewerbungstraining abhalten, aber waren auch dafür verant-wortlich alles vorher zu planen und vorzubereiten. Außerdem gibt es noch ein Wirtschaftsplanspiel oder die Redaktion der Intranetseiten der Auszubildenden.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Mit Always Energy gibt es ein Gesundheits- und Vitalitätsprogramm für TenneT-Mitarbeiter. Dort kann man zum Beispiel mit den Kollegen gemeinsame sportliche Aktivitäten, wie Radfahren oder Wandern machen. Wir dürfen aber auch an vielen externen Terminen, wie Ausbildungsmessen oder Verhandlun-gen teilnehmen.

Was waren die "Highlights" deiner Ausbildungszeit?

Das Highlight meiner Ausbildung war die Einführungswoche in Goslar, wo man zu Beginn alle kaufmän-nischen und gewerblichen Auszubildenden von allen Standorten trifft. In der Woche lernte man die Azubis und die Ausbilder in entspannter Runde kennen und macht viele verschiedene Teamübungen.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in deinem speziellen Ausbildungsberuf mitbringen?

Man sollte Spaß an organisatorischen Tätigkeiten und Freude an der Kommunikation mit Kollegen und Kunden haben. Außerdem sollte man ein gewisses Interesse für die kaufmännischen Themen, wie Per-sonal und Einkauf haben.

Wie ging es nach deiner Ausbildung für dich weiter?

Ich wurde nach meiner Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis im Einkauf übernommen und bin dort als Sachbearbeiterin vor allem für die Bestellabwicklung für Ingenieurdienstleistungen zuständig.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

Es gibt die Möglichkeiten an internen und externen Seminaren teilzunehmen, aber TenneT unterstützt unter bestimmten Voraussetzungen auch ein berufsbegleitendes Studium oder eine Weiterbildung zum Fachwirt etc.

Ein abschließendes Statement...?

Für mich hat sich die Ausbildung definitiv gelohnt. Ich habe viel Praxiserfahrung gesammelt und wurde immer bestmöglich unterstützt. TenneT ist ein sehr zukunftsorientiertes Unternehmen, und ich konnte hier einen guten Grundstein für meine berufliche Entwicklung legen.