Samuel Schneider über die Arbeit bei TenneT

Auszubildender | Elektroniker/in für Betriebstechnik | Bayreuth

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte haben Sie an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

In Bayreuth findet der Berufsschulunterricht blockweise in zwölf über das Jahr verteilte Wochen statt (ca. einmal im Monat). Zum Berufsschulunterricht gehören sowohl allgemeinbildende Fächer, wie Religion, Deutsch, Englisch und Sozialkunde, als auch verschiedene fachbezogene Fächer, in denen zunächst elektrotechnische Grundlagen und später speziellere Themen, wie z. B. Motoren, Leistungselektronik oder die Programmierung einer SPS vermittelt werden.

Wie war Ihre betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

Neben dem Ausbildungszentrum in Bayreuth, wo die praktischen Grundlagen in Ergänzung zu den Themen in der Berufsschule vermittelt werden, ist man auch schon ab Beginn der Ausbildung in den verschiedenen Fachabteilungen des Unternehmens eingesetzt und hat so die Möglichkeit, den Arbeitsalltag der verschiedenen Bereiche kennenzulernen.

In welche Projektarbeiten waren Sie bei TenneT eingebunden?

Ich hatte mit zwei Kollegen die Möglichkeit, die Erneuerung einer Eigenbedarfsverteilung in Eigenregie durchführen zu dürfen. Dabei hatten wir von der Planung über den eigentlichen Umbau bis zum Abschluss des Projektes weitestgehend freie Hand. Das tolle an den Azubi-Projekten ist, dass es sich hierbei nicht um eine reine "Übung" für die Ausbildung handelt, sondern dass man dabei etwas schafft, das dann möglicher-weise ein paar Jahrzehnte in Betrieb ist.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

Noch vor Beginn der Ausbildung im September gibt es eine Einführungswoche in Goslar, bei der man alle neuen Azubis und die Ausbilder kennenlernt. Ende des 2. Lehrjahres gibt es eine weitere Veranstaltung in Goslar, bei der auf die bisherige Ausbildung zurückgeblickt wird, sowie Pläne für die Zeit nach der Ausbildung erarbeitet werden. Außerdem gibt es jedes Jahr eine 3-tägige Azubi-Fahrt, im Rahmen derer wir beispielsweise schon in Berlin, Köln oder München waren.

Was waren die "Highlights" Ihrer Ausbildungszeit?

Highlights waren auf jeden Fall die beiden Wochen in Goslar, die Azubi-Fahrten und das Projekt, das wir eigenständig durchführen durften.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in diesem Ausbildungsberuf mitbringen?

Technisches Verständnis und Interesse an Elektrotechnik, sowie Flexibilität und eine gewisse Neugier, auch die Hintergründe verstehen zu wollen.

Wie ging es nach Ihrer Ausbildung für Sie weiter?

Ich absolviere momentan das TenneT-interne Qualifizierungsprogramm zum Netzwerker, verbunden mit einer voraussichtlich unbefristeten Übernahme und plane danach eine Weiterbildung zum Techniker in der Fachrichtung Elektrotechnik.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

Das oben angesprochene Qualifizierungsprogramm zum Netzwerker, während dessen man nochmals ver-schiedene Abteilungen des Unternehmens durchläuft und durch interne und externe Seminare mit zusätzlichem Hintergrundwissen auf die spätere Tätigkeit in der Servicegruppe vorbereitet wird. Des Weiteren werden Fortbildungen, wie z. B. Meister oder Techniker gefördert.

Ein abschließendes Statement...?

Ich bin froh, mich für eine Ausbildung bei TenneT entschieden zu haben. Durch den abwechslungsreichen Alltag wird es nie langweilig, und man wird als Azubi wertgeschätzt.