Julian Radtke über die Arbeit bei TenneT

Auszubildender | Elektroniker/in für Betriebstechnik | Lehrte

Welche theoretischen Ausbildungsinhalte haben Sie an der Berufsschule gelernt, und wie war der Unterricht aufgebaut?

Wir hatten Blockunterricht, d. h. wir hatten jeweils eine Woche Berufsschule und wurden drei Wochen im Betrieb eingesetzt. Der Unterricht ist in verschiedene Lernblöcke unterteilt worden und wurde von den jeweils darauf spezialisierten Lehrern unterrichtet. Es wurden uns Inhalte, wie z. B. das Programmieren von Kleinsteuerungen, das Berechnen von Leitungen, das Bestimmen von Betriebsmitteln und das Zeichnen von Plänen vermittelt.

Wie war Ihre betriebliche Ausbildung bei TenneT gestaltet?

Wir haben im ersten Jahr die Grundausbildung durchlaufen, wo uns Grundkenntnisse über unsere Tätigkeiten vermittelt wurden und wir uns das handwerkliche Geschick aneignen bzw. trainieren konnten. Danach durften wir die einzelnen Abteilungen durchlaufen. Darunter waren unter anderem das Lager in Lehrte und die heimatnahen Servicegruppen.

In welche Projektarbeiten waren Sie bei TenneT eingebunden?

Während meiner Ausbildung habe ich an vielen Projekten teilgenommen. Unter anderem der Umbau von mehreren Büroräumen im Betriebszentrum Lehrte, das Errichten von Wandlerzwischenkästen, die Erneuerung der Erdungsanlage in Krümmel und das Verdrahten von Steuerschränken im TenneT-eigenen Übungs-schaltfeld in Sottrum sind nur einige von vielen.

Welche Angebote bietet TenneT außerhalb des normalen Ausbildungsplanes?

TenneT bietet unter anderem kostenlose Vorsorgeuntersuchungen und Grippeschutzimpfungen, sowie ein Angebot an verschiedenen Betriebsportarten. Besonders hervorzuheben sind aber die jährlichen Betriebs-feste, Weihnachtsfeiern, Azubi-Fahrten und die Goslar Einführungswoche, wo ich meine Mit-Azubis und Ausbilder kennenlernen konnte. Zudem gibt es nach zwei Jahren Ausbildungszeit ein Goslar-Revival, wo man auch seine Kollegen aus dem Süden wiedersieht.

Was waren die "Highlights" Ihrer Ausbildungszeit?

Highlights während meiner Ausbildungszeit waren unter anderem die Servicegruppeneinsätze in meiner Heimat Oldenburg. Man hat sehr viele Einblicke in seinen späteren Beruf bekommen und viel gelernt. Zudem hat man seine zukünftigen Kollegen kennengelernt und somit einen sehr guten Eindruck von dem be-kommen, was einen in der Zukunft erwartet.

Welche Voraussetzungen sollten Auszubildende in diesem Ausbildungsberuf mitbringen?

Ein wenig handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sollte bereits vorhanden sein. Auch an Verständnis in Mathematik und Physik sollte es nicht mangeln.

Wie ging es nach Ihrer Ausbildung für Sie weiter?

Ich wurde nach meiner Ausbildung ein halbes Jahr in meiner Heimat-Servicegruppe eingesetzt. Im Februar 2018 habe ich meine Fortbildung zum Netzwerker im Betrieb begonnen.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet TenneT für ehemalige Auszubildende an?

Wie oben genannt, gibt es die Möglichkeit sich zum Netzwerker fortzubilden. Diese Fortbildung geht ein Jahr, und es werden einem viele Kenntnisse vermittelt. Man durchläuft erneut die Servicegruppen und nimmt an internen sowie externen Seminaren teil. Darüber hinaus bezuschusst TenneT die Fortbildung zum Elektromeister oder Techniker.

Ein abschließendes Statement...?

Letztendlich lässt sich sagen, dass die Ausbildung bei TenneT sehr abwechslungsreich ist und die Ausbilder einen sehr guten Job machen. Sie sind freundlich und versuchen einem eine sehr gute Ausbildung zu er-möglichen. Es macht Spaß die Servicegruppen bei ihren Tätigkeiten zu unterstützen und die verschiedenen Tätigkeiten kennenzulernen.